"Uns haben in diesem Jahr erstmalig knapp 1500 Wünsche für zwölf Weihnachtswunschbäume erreicht. Bis spätestens zum 14. Dezember müssen diese Geschenke an einer der Sammelstellen abgegeben werden, damit sie die Kinder pünktlich zum Weihnachtsfest erreichen. Viele der Organisationen, über die die Geschenke an die Kinder verteilt werden, wie die Tafel, die Caritas oder Diakonie, haben ihre Weihnachtsfeiern in den Wochen vor Weihnachten. Geschenke, die später abgegeben werden, können nicht mehr sicher an die Kinder verteilt werden", so Kriegeris.
Mit Nachdruck fordert sie die hilfsbereiten Bürger auf, auch die wenigen Wünsche nach Elektronikgeräten oder Videospielen zu erfüllen. "Wir leben im 21. Jahrhundert und für ein Kind dieser Zeit ist ein MP4-Player nichts anderes als es noch vor einigen Jahren ein Kassettenrekorder oder ein Radio für uns war", bittet sie um Verständnis.
Auch Gutscheine für Kleidung, bestimmte Läden oder Erlebnisorte wie Schwimmbad, Eislaufen oder Kino stehen in diesem Jahr auf den Wunschlisten der Kinder. "Manche dieser Kinder brauchen spezielle Kleider wie Übergrößen oder sind aus anderen Gründen sehr eigen in ihrer Wahl, deshalb machen oft auch Gutscheine für Kleidung Sinn - auch wenn es schöner ist, ein bestimmtes Geschenk für ein Kind zu organisieren", erklärt Fiona Kriegeris. Für den Schenker haben Gutscheine den Vorteil, dass er sich sicher sein kann, das Richtige zu schenken, ohne lange in Läden und Kaufhallen zu stöbern.
Insgesamt ist die Resonanz auf die diesjährige Weihnachtswunschbaum-Aktion gut und auch die neuen Standorte Neusser Rathaus, Meerbusch, Latourshof, Torschenke und Autohaus Timmermanns sind zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.
Dennoch: nach einer Woche hängen noch einige Wünsche an den Wunschbäumen und auch im Internet können Wünsche ausgewählt werden.
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