"Jeden kann es treffen" ist der Titel einer Ausstellung mit sieben Schautafeln, die über Schicksale von Unfallopfern berichten. Sie ist bis zum 12. März im Wartebereich des Straßenverkehrsamtes im Kreishaus in Neuss zu sehen und richtet sich besonders an junge Fahranfänger.
Das Projekt "Jeden kann es treffen" wurde von der Berliner Künstlerin Ina Kutscher initiiert. Kutscher war im Jahr 2000 selbst Opfer eines Verkehrsunfalls und wurde dabei schwer verletzt. In ihrem Projekt schildern mittlerweile mehr als 50 Menschen in sehr persönlichen Texten ihre schicksalhaften Erlebnisse und Erfahrungen. Sie geben Unfallzahlen ein Gesicht. Eine Auswahl ist im Kreishaus zu sehen.
In Begleitung von Verkehrssicherheitsberatern der Kreispolizeibehörde wird die Ausstellung auch in Schulen im Kreisgebiet gezeigt werden.