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Sicherheit / 01.03.2010

Eine Tote und Verwüstungen durch Sturmtief Xynthia

Portraitfoto Landrat Hans-Jürgen Petrauschke

"Wir haben leistungsstarke Frauen und Männer in den Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen, auf die wir uns im Notfall verlassen können. Dass die meisten dabei ehrenamtlich tätig sind und sich für andere einsetzen, können wir nicht hoch genug anerkennen. Auch unsere Kreispolizei hat hervorragende Arbeit geleistet und geholfen, wo immer es ging. Wir können stolz auf unsere Einsatzkräfte sein", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der den Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften für ihren gestrigen Sturm-Einsatz dankt.

Der 28. Februar 2010 wird den Einsatzkräften noch lange in Erinnerung bleiben. Mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern wütete das Sturmtief "Xynthia" im Kreisgebiet bis in die späten Abendstunden. Allein mehr als  4200 Anrufe, davon 2300 Notrufe gingen in der Kreisleitstelle des Rhein-Kreises Neuss ein. Gegen Mittag wurden von dort die ersten Einsätze veranlasst. Bis 21:30 Uhr wurden insgesamt 664 Einsätze durch rund 650 Einsatzkräfte von den Feuerwehren im gesamten Rhein-Kreis Neuss bewältigt. Bei den Sturmeinsätzen verletzte sich ein Feuerwehrmann aus Dormagen.

In der Bevölkerung hat es nach Angaben der Kreispolizeibehörde Neuss einen Todesfall und drei Verletzte gegeben. Eine 68 Jahre alte Frau aus Dormagen-Hackenbroich wurde offensichtlich durch einen umgestürzten Baum im "Chorbusch" erschlagen. Die Kreispolizei war ebenfalls rund um die Uhr im Einsatz und verzeichnete bis Montagmorgen 257 Einsätze, die mit dem Sturmtief "Xynthia" im Zusammenhang standen.

Der der durch das Sturmtief verursachte Sachschaden kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht geschätzt werden. Einen Tag nach dem Sturm fangen die großen Aufräumarbeiten an. Auch dabei helfen vielerorts wieder die Feuerwehren.





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© 2010 Rhein Kreis Neuss, Letzte Aktualisierung: 01.03.2010


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