| Jahr | Schülerzahl | Veränderung zum Vorjahr (absolut) | Veränderung zum Vorjahr Prozent) |
|---|---|---|---|
| 2009 | 64.373 | -244 | -0,4% |
| 2008 | 64.617 | -1.047 | -1,6% |
| 2007 | 65.664 | -257 | -0,4% |
| 2006 | 65.921 | -537 | -0,8% |
| 2005 | 66.458 | +12 | +0,0% |
| 2004 | 66.446 | +452 | +0,7% |
| 2003 | 65.994 | +1.192 | +1,8% |
| 2002 | 64.802 | +471 | +0,7% |
| 2001 | 64.331 | +487 | +0,8% |
| 2000 | 63.844 | +1.172 | +1,9% |
| 1999 | 62.672 | +874 | +1,4% |
| 1998 | 61.798 | - | - |
Das Getümmel in überfüllten Klassenzimmern und der Unterricht in eilig errichteten Behelfseinrichtungen, die das Erleben ganzer Schülergenerationen geprägt haben, gehören offensichtlich der Vergangenheit an. Nachdem sich seit Mitte der 1990er Jahre die Schülerzahlen im Rhein-Kreis Neuss kontinuierlich nach oben bewegten und im Jahr 2005 ihren Höhepunkt erreichten, ist seither ein deutlicher Abwärtstrend zu verzeichnen, wobei die Schülerzahlen im Jahr 2009 deutlich den Wert aus dem Jahr 2002 unterschreiten.
Die Gesamtentwicklung spiegelt eindeutig den demografischen Wandel wider, denn die Zahl der Grundschülerinnen und Grundschüler von 1999 wurde in den letzten 10 Jahren nicht mehr erreicht. Im Jahr 1999 besuchten 20.498 Kinder die Grundschulen im Rhein-Kreis Neuss, im Jahre 2009 sind es aktuell noch 17.355. Dieser Rückgang von 3.143 Schülerinnen und Schülern hat seine Auswirkungen, so zum Beispiel auf die Gesamtanzahl der Schulen.
In den Haupt- und Realschulen wurden die Höchstschülerzahlen im Jahre 2003 verzeichnet, bei den Förderschulen war dies das Jahr 2007. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Gymnasien und Gesamtschulen ist stetig gewachsen und hat 2009 einen Höchststand erreicht. Die vorgenannten Entwicklungen decken sich mit den Ergebnissen der Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2009, die die Folgen des demografischen Wandels für das Bildungssystem skizziert.